H×11 Hirschergasse 11 · Kronstadt
Die Hirschergasse 11 in Kronstadt, im Abendlicht, mit der gewölbten Tordurchfahrt

Kronstadt · geschützte Altstadt

Flächen zu vermieten in der Hirschergasse 11

Das Haus Hirschergasse 11 steht am alten Kotzenmarkt, zwei Minuten vom Marktplatz entfernt: ein Eckhaus mit gewölbter Tordurchfahrt, einem ruhigen Innenhof und drei Geschossen über einem Keller, der sich über die ganze Länge des Hauses zieht.

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Flächen

Flächen zu vermieten

Was im Haus frei wird, steht zuerst hier. Das Gebäude bietet Ladenflächen im Erdgeschoss, Räume im Obergeschoss und im hinteren Trakt sowie einen gewölbten Keller — auf die Frage „was passt hier hinein?" gibt es deshalb meist mehr als eine Antwort.

Zurzeit ist nichts frei

Im Augenblick ist alles im Haus vermietet. Neue Flächen werden vorbereitet und erscheinen hier, sobald sie frei werden. Wenn Sie etwas in der Altstadt suchen, schreiben Sie uns, was Sie brauchen — wird eine Fläche frei, schreiben wir zuerst denen, die zuerst gefragt haben.

Sagen Sie uns, was Sie suchen

Laden, Showroom

Im Erdgeschoss zum Platz hin, an der belebten Fußgängerseite des alten Kotzenmarkts.

Büro, Atelier

Ruhigere Räume im Obergeschoss und im hinteren Trakt — Praxis, Atelier oder kleine Firma.

Wohnung

Wohnraum in der Altstadt, mit Fenstern zum Platz oder zum Innenhof.

Keller, Lager

Ziegelgewölbter Keller über die ganze Hauslänge: trocken, kühl und ganzjährig gleichmäßig.

Lage

Warum hier

  • Am Kotzenmarkt, dem mittelalterlichen Tuchmarkt — ein Fußgängerplatz in der geschützten Kronstädter Altstadt, etwa zwei Gehminuten vom Marktplatz und von der Schwarzen Kirche entfernt.
  • Eckhaus mit zwei Fronten — vier Fensterachsen zum Platz und fünfzehn entlang der Alecu-Russo-Gasse; wer im Erdgeschoss sitzt, wird von beiden Seiten gesehen.
  • Die Tordurchfahrt führt in den Innenhof — Anlieferung, Fahrräder und ein gepflasterter Platz abseits des Trubels, was so nah am Marktplatz selten ist.
  • Terrassen, Restaurants, Läden und Hotels rundherum; die Zinne-Seilbahn und die Stadtmauern liegen wenige Schritte bergauf.
  • Die Frequenz hält vom späten Vormittag bis in den späten Abend und steigt am Wochenende deutlich — gemessen, nicht geschätzt.

Frequenzstudie — auf Anfrage

Von April bis August 2026 haben wir mit eigenen Kameras gezählt, wie viele Menschen den Platz vor dem Haus queren: stündlich, werktags gegenüber Wochenende, und was der Regen ausmacht. Der vollständige Bericht ist nicht öffentlich, ernsthaften Interessenten geben wir die Zugangsdaten aber gerne.

Studie öffnen · Passwort erforderlich

Der Kotzenmarkt im Frühling, links die Hirschergasse 11, dahinter die Zinne
Der Platz vor dem Haus, Blick zur Zinne.

Geschichte

Die Geschichte des Hauses

Fünf Adressen, zwei Dächer und eine Familie über mehr als ein Jahrhundert. Das Folgende stammt aus der historischen und bauhistorischen Studie, die 2015 für das Haus erstellt wurde.

  • Mittelalter

    Steinfundamente und Mauerreste im Keller sind alles, was vom mittelalterlichen Haus auf diesem Grundstück innerhalb der Kronstädter Stadtmauern geblieben ist.

  • 18. Jahrhundert

    Das Haus wird im Barock von Grund auf neu gebaut: die gewölbte Tordurchfahrt zum Platz, ihre Korbbögen und die Segelgewölbe von Keller und Hintertrakt stammen aus dieser Zeit. Die Bodentür im Treppenhaus trägt noch ihre Beschläge vom Ende des 18. Jahrhunderts.

  • 1844

    Nach dem Brand, der den Kotzenmarkt verheerte, wird das Haus instand gesetzt und erhält das breite Gesimsband mit flach gehaltenen X-Motiven, das an der Alecu-Russo-Fassade erhalten ist — und über jedem Obergeschossfenster einen einzelnen, von Profilen gerahmten Buchstaben. Von dieser Inschrift ist nur ein Teil geblieben.

  • 1847

    Das erste Adressbuch der Stadt nennt den Eigentümer: Jakob Antoni aus der Zunft der Riemer.

  • 1851 → heute

    Die Adresse wandert mit den Zeiten: Kotzenmarkt 305, dann bei der Neunummerierung 1891 Hirschergasse 21, danach strada Hirscher 17, dann Roza Luxemburg 12 — und heute Apollonia Hirscher 11.

  • um 1890

    Das hohe Barockdach mit gebrochener Neigung und zwei Reihen gemauerter Dachgauben weicht dem heutigen, nur halb so hohen Dach. Sein Umriss zeichnet sich bis heute auf der Brandmauer des Nachbarhauses Nr. 13 ab.

  • 1910

    Dr. Wilhelm Depner, durch Heirat ins Haus gekommen, lässt es „adaptieren". Die Bauabrechnung — 61 Seiten, unterschrieben vom Maurermeister Josef Kremer — beläuft sich auf 14.785,82 fl., und die Pläne halten die Anstriche Zimmer für Zimmer fest: Salon silbergrau, Schlafzimmer gelb, Speisezimmer hellgrün mit goldenen Leisten.

  • 1940

    Der Laden im Erdgeschoss wird wieder Wohnung, und die Ecktür zum Platz — in den Plänen von 1910 und 1939 eingezeichnet — wird zugemauert.

  • Zwei Frauen

    Hier lebten die Bildhauerin Margarete Depner (1885–1970) und ihre Tochter Maja Philippi (1914–1993), Professorin und eine der bedeutendsten Erforscherinnen des mittelalterlichen Kronstadt, Verfasserin von Die Bürger von Kronstadt im 14. und 15. Jahrhundert und Kronstadt. Historische Betrachtungen über eine Stadt in Siebenbürgen.

  • 1965 · 1998

    Vom rumänischen Staat verstaatlicht — und 1998 an die Familie zurückgegeben.

Die Kronstädter Innenstadt 1750. Auf dem heutigen Grundstück stehen noch zwei mittelalterliche Häuser.
Die Kronstädter Innenstadt 1750. Auf dem heutigen Grundstück stehen noch zwei mittelalterliche Häuser.
Panorama der Innenstadt, 1888 — die älteste Gesamtansicht der Altstadt.
Panorama der Innenstadt, 1888 — die älteste Gesamtansicht der Altstadt.
Das Haus 1888, noch unter dem hohen Barockdach mit zwei Reihen gemauerter Gauben.
Das Haus 1888, noch unter dem hohen Barockdach mit zwei Reihen gemauerter Gauben.
Der Kotzenmarkt um 1916. Die Hirschergasse 11 ist das Eckhaus links; in der Mitte die Marktstände, die dem Platz seinen Namen gaben.
Der Kotzenmarkt um 1916. Die Hirschergasse 11 ist das Eckhaus links; in der Mitte die Marktstände, die dem Platz seinen Namen gaben.
Das Haus von oben um 1900, nachdem das Dach auf die halbe Höhe erneuert worden war.
Das Haus von oben um 1900, nachdem das Dach auf die halbe Höhe erneuert worden war.
„Plan für die Adaptierung des Hauses Hirschergasse Nr. 21, Herrn Dr. W. Depner gehörig
„Plan für die Adaptierung des Hauses Hirschergasse Nr. 21, Herrn Dr. W. Depner gehörig" — Kronstadt, im Mai 1910, samt Stempelmarken.

Historische und bauhistorische Voruntersuchung, 2015, von Dr. Dana Jenei, Kunsthistorikerin und Sachverständige des Kulturministeriums. Das Haus gehört zum geschützten Ensemble der Kronstädter Innenstadt (LMI-Code BV-II-a-A-11295). Historische Abbildungen: Studie und Familienarchiv.

Kontakt

Kontakt

Schreiben Sie uns, was Sie suchen: die Nutzung, ungefähr wie viele Quadratmeter und ab wann. Wir antworten auf Rumänisch, Deutsch und Englisch.

contact@apollonia-hirscher.philippi.ro
Strada Apollonia Hirscher 11 (Ecke Strada Alecu Russo), 500010 Brașov/Kronstadt, Rumänien